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Verein
Musikalische Leitung
Chronik
 
 
Lange Tradition auf hohem Niveau
1874 als Gemischter Chor Winterthur gegründet, ist der Oratorienchor Winterthur Teil des traditionsreichen Winterthurer Musiklebens. Neben neuen Tönen wie Carl Orffs «Carmina Burana» mit Blasorchester (2004) oder der Tango-Messe von Luis Bacalov mit argentinischem Bandoneon (2005) lässt er immer wieder wohlbekannte Klänge in neuer Frische vernehmen, etwa Oratorien und Kantaten von Johann Sebastian Bach, Oratorien von Georg Friedrich Händel und Felix Mendelssohn Bartholdy oder Messen aus verschiedenen Epochen.

Antonin Dvoraks Messe D-Dur für Chor und Orgel und zwei biblische Lieder erklangen 2006, die Messe nochmals 2007 im Rahmen des Festgottesdienstes zu Epiphanias in Berg am Irchel. Unter dem Motto «English Choir and Organ» bot der Oratorienchor im November 2008 in der Stadtkirche Winterthur und in der Kirche Stammheim ein abwechslungsreiches Programm mit englischer Kirchenmusik aus vier Jahrhunderten dar.

Nach den Aufführungen der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach in Fischin-gen und Winterthur im November 2006 fand im Mai 2009 eine weitere Zusammenarbeit mit dem Ensemble la fontaine in der Stadtkirche Winterthur und der Kloster-kirche St. Katharinental in Diessenhofen statt: Beat Fritschis Interpretation der Marienvesper von Claudio Monteverdi mit dem relativ grossen Oratorienchor Winterthur und dem auf authentische Aufführungspraxis spezialisierten Orchester sorgte in Fachkreisen für grosse Anerkennung.

Besonders verbunden ist der Oratorienchor Winterthur mit dem Orchester des Musikkollegiums Winterthur, das den Chor mit Werken wie dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart, den Oratorien von Joseph Haydn oder der «Sea Sym-phony» von Ralph Vaugham Williams, die von Radio DRS 2 ausgestrahlt wurde, in sein Programm einbezieht. Im November 2004 führten Chor und Orchester unter der Leitung von Jac van Steen die Psalmensymphonie von Igor Strawinsky und im Mai 2005 «Nänie» und das Schicksalslied von Johannes Brahms auf.

Unter dem Motto «Holländische Romantik Plus» führten Chor und Orchester 2007 erstmals in der Schweiz das «Gebet» von Julius Röntgen nach einem Text von Friedrich Hebbel auf. Als Reprise aus dem Jahr 1990 – damals unter Franz Welser-Möst – führte der Oratorienchor Winterthur 2008 «Die Jahreszeiten» von Joseph Haydn auf, diesmal unter der Leitung seines Dirigenten Beat Fritschi.

Seit 1986 unter der musikalischen Leitung von Beat Fritschi hält der Oratorienchor Winterthur kontinuierlich ein hohes Niveau. In den wöchentlichen Proben, die in der Regel in jährlich zwei Konzerten ihren Höhepunkt finden, legt Beat Fritschi hohen Wert auf Stimmbildung und arbeitet jeweils von Beginn weg auf stilgerechte Interpretation und guten Chorklang hin. Er fordert die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der rund 90 Sängerinnen und Sänger heraus durch Aufführungen verschiedenster Werke in unterschiedlichen Besetzungen.

 

 

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